Was Übersetzer verdienen
Der Markt auf dem Übersetzer tätig sind, ist zweigeteilt zwischen Festangestellten und Freiberuflern. Eine Festanstellung zu erreichen ist heutzutage jedoch schwer. Bei der Selbständigkeit erhalten Übersetzer ihr Gehalt entweder direkt vom Kunden selbst oder über eine Agentur.
Obwohl die Agentur den Übersetzer eine Vermittlungsgebühr kostet, die vom eigentlichen Honorar abgezogen wird, ist auf dem freien Markt eine solche Art der Zusammenarbeit am besten. Als Übersetzer muss man sich nicht tagtäglich selbst um Angebote bemühen sondern bekommt diese zugewiesen.
Die Bezahlung erfolgt nach verschiedenen Kriterien. Zum einen kann ein Übersetzer nach der Anzahl der übersetzten Normseiten bezahlt werden. Diese besteht aus 30 Zeilen mit maximal 60 Anschlägen pro Zeile. Oder auch nach Normzeilen. Des weiteren gibt es eine Bezahlung nach einzelnen Wörtern oder auch nach Zeichen. Die letzten beiden Kriterien gelten vor allem für Fachübersetzer, die zum Beispiel technische Dinge übersetzen.
Die Vergütung fällt je nach Übersetzungsleistung aus. Mal kann ein Wort 0,10 Euro einbringen und mal 0,30 Euro. Deshalb rechnen viele Übersetzer auch mit einem Stundenlohn ab, der sich aus Aufwand, Zeit und Schwierigkeitsgrad des Textes zusammensetzt.