Google Goggles Translation

Die Foto-Software Google Goggles wurde ursprünglich dazu entwickelt, um Zusatzinformationen zu fotografierten Objekten und Sehenswürdigkeiten zu liefern. Fotografierte man zum Beispiel mit seinem Android-Handy die Golden Gate Bridge oder den Eiffelturm, lieferte Google Goggles innerhalb weniger Sekunden ausführliche Informationen zum Baujahr, Material, dem geschichtlichen Hintergrund etc. Nun wurde die Software auf die Übersetzung fotografierter Speisekarten oder Straßenschilder im Ausland erweitert.

Fotografierte Schriftzüge werden automatisch übersetzt

Neben Sehenswürdigkeiten, Kunstwerken, industriellen Produkten und geografischen Bezugspunkten wird die Funktion von Google Goggles nun auf eine Übersetzungstätigkeit ausgeweitet: mit der neuen Version 1.1 sollen fotografierte fremdsprachige Straßenschilder bis hin zu exotischen Speisekarten in die Muttersprache automatisch übersetzt werden können. Die Handykamera muss dazu auf einen Schriftzug gerichtet werden, mit der Taste „Region of Interest“ werden die relevanten Wörter gekennzeichnet und anschließend automatisch mit der Übersetzungsoption in die jeweilige Zielsprache übertragen. Derzeit kann man dazu noch die entsprechende Ausgangs- und Zielsprache einstellen, in Zukunft soll die Software dies auch automatisch erkennen, wie der Internetkonzern mitgeteilt hat. Der Übersetzungsservice unterstützt bisher die Sprachen Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch und natürlich Englisch. Für die Zukunft geplant sind auch außergewöhnlichere Sprachen wie Chinesisch, Hindi und Arabisch geplant.

Diese Funktion kann einem im Urlaub schnell weiterhelfen und praktisch sein, allerdings darf man die dabei anfallenden Kosten nicht unterschätzen und sollte sich im Vorfeld auf eine relativ hohe Telefonrechnung einstellen – je nach dem wie oft man im Urlaub Gebrauch davon macht.

Zusatzfunktionen der neuen Google Goggles-Version

Das neue Google Goggles bietet neben der Übersetzungsfunktion weitere Verbesserungen, wie eine größere Datenbank erkannter und gespeicherter Objekte für die optische Suche, eine verbesserte Nutzerschnittstelle sowie die Möglichkeit, auch Bilder, die bereits auf dem Telefon aufgenommen und gespeichert wurden, mit Goggles zu analysieren.

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